Gründerstreit

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Gründerstreit

Zwei Jungunternehmer starteten vor drei Jahren eine gemeinsame Werbeagentur. Sie waren spontan relativ erfolgreich, da sie Kunden, durch gute Arbeit und Beziehungen aus ihrer bisherigen Anstellungsverhältnissen, "umlenkten". Sie nahmen Kredite auf, richteten sich bestens ein und stellten weiteres Personal ein.

 

Die aktuelle Situation: Durch die Wirtschaftskrise brechen die Aufträge ein. Die Partner werfen sich gegenseitig vor, nicht genügend für die Neukundenakquise getan zu haben. Der finanzielle Puffer wird enger. Die Krise im eigenen Haus steht bevor. Beide sind so blockiert und von Vorwürfen geplagt, dass sie keine Entscheidungen treffen können.

 

In diesem Fall wurden zwei Mediatoren eingesetzt. Ein Betriebswirt und eine Anwältin. In zwei Sitzungen á zwei Stunden und einem anschließenden Strategieworkshop konnte folgendes Ergebnis erzielt werden:

  • Einer der beiden kümmert sich fortan nur noch um Kundenakquise und Kundenbindung
  • Der andere um die interne Organisation und um die Realisierung der anliegenden Aufträge
  • Die Personalstärke wird von fünf auf drei Personen reduziert.

Im Strategieworkshop wurde das Alleinstellungsmerkmal aus der Kernkompetenz herausentwickelt. Es wurden strategische Ziele und Maßnahmen zur operativen Umsetzung festgelegt. Über Kennzahlen, die mit persönlichen Zielen vereinbart wurden, können die Leistungen und der Ergebnisbeitrag der Partner objektiv bewertet werden.

Weiter wurde vereinbart, dass mit fachkundiger Begleitung des betriebswirtschaftlich ausgerichteten Mediators, jährlich einmal, der eingeschlagene Weg überprüft wird.

 

 

 

 

 

Mediationmodell

U-Modell nach Dr. Thomas Henschel
U-Modell nach Dr. Thomas Henschel